Harald Pompl, Farbstab, 2013, Pigmente und Harz, 100 x 9 x 9 cm und Bim Koehler, AL 85-04, 2014, Pigmente und Mattfirnis auf Kreidegrund und Aluminium, 85 x 70 x 2.5 cm

Bim Koehler, Harald Pompl

Kaleidoskop

Malerei und Skulptur

 

 

 

 



 

 

 

Ausstellungsdauer
17. September - 23. Oktober 2016

 

 

Bim Koehler zeigt in seiner Malerei ein besonderes Interesse an farbigen Interaktionen und Relationen. In den aus vielen Farblagen aufgebauten Gemälden bilden breite Pinselstriche eine All-over-Struktur ohne sichtbaren Ausgangs- und Endpunkt. Komponiert sie der Künstler diagonal mit scharfen Konturen, öffnen sie sich in scheinbarer Räumlichkeit. Andere Bilder verdichtet Bim Koehler zu weich anmutenden Farbfeldern. Beide Werkgruppen versammeln mannigfaltige, jeweils fein austarierte Pigmentmischungen. So entsteht eine vermeintlich dunkelblaue Fläche aus dem Neben- und Übereinander vieler Blau-, Grau-, Beige- und Violett-Töne.

Harald Pompl arbeitet mit Kunstharz, das gegossen, geschliffen und zu polymorphen Objekten geformt wird. Mit ihrer spezifischen, zwischen matten und hochglänzenden Oberflächen wechselnden Materialität erschließen teils breite, teils zart geschwungene Farbbänder und -flächen den Umraum. In konzentriert wachsender Bewegung oder schwungvoll dynamischer Geste lenken die einzelnen Elemente den Blick des Betrachters. Ihre anmutige Leichtigkeit und strukturelle Flexibilität sowie der Wechsel von Transparenz und Opazität kennzeichnen Harald Pompls dreidimensionale Werke.

  • Bim Koehler, K/AL 49.05, 2014, Pigmente und Mattfirnis auf Kreidegrund und Aluminium, 49 x 39 x 0.8 cm
  • Harald Pompl, Stapelung, 2016, Pigmente und Harz, Höhe 30 cm
  • Harald Pompl, Explosiv, 2013, Harz und Pigmente, 148 x 230 x 100 cm
  • Bim Koehler, K/AL 48.13, 2016, Pigmente und Glanzfirnis auf Kreidgrund und Aluminium, 48 x 38 x 0.8 cm und Harald Pompl, Kleine Stapelung, 2016, Pigmente und Harz, Höhe 25 cm

Bim Koehler, geb. 1949 in Kassel, lebt und arbeitet in Rheinhessen. Seine Werke waren u. a. im kleinen Museum Weissenstadt, Museum Burgrieden-Rot und Kunsthaus Fürstenfeldbruck zu sehen, außerdem in den Galerien Art Felchlin Zürich/CH, Gebert Contemporary Scottsdale/Santa Fe/US, Fetzer Sontheim, Harthan Stuttgart, Hrobsky Wien/AT, Kautsch Michelstadt, Bender München, Schmalfuss Marburg und Wälchli Aarwangen/CH.

Harald Pompl, geb. 1952 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Franken und Frankfurt/M. Seine Werke wurden u. a. im Kunsthaus Wiesbaden, Dominikanerkloster Frankfurt/M., Kloster Karthaus Konz, Museum Moderner Kunst Klagenfurt/AT und Skulpturengarten Köln Sürth präsentiert, außerdem in den Galerien Bender München, Contemporaneum Trier, Hübner Frankfurt, Krips Köln und Radicke Bonn.

Veranstaltungshinweise
Donnerstag, 6. Oktober 2016,
18.00 – 22.00 Uhr Apéro/l’Art – Rundgang und Aperitif
Sonntag, 23. Oktober 2016, 15.00 Uhr Wolfgang Klose rezitiert aus "Die hungrigen Steine" von Rabindranath Tagore.